Die Neubauloks auf der Rübelandbahn

Am 15.07.2004 fuhren zu Präsentationszwecken 185 152, 185 072, 189 045 und 189 047 Planleistungen auf der Rübelandbahn zwischen Blankenburg und Elbingerode im Harz.
Zum Einen ist diese Strecke eine Steilstrecke mit starken, langen Steigungen, zum Anderen ist sie mit 25kV / 50 Hz elekrifiziert und hat somit das gleiche Stromsystem wie z.B. Tschechien, Dänemark und Nordfrankreich.
Aus diesen Gründen waren bislang die Güterzüge - vorwiegend mit Kalk beladen - mit sechsachsigen E-Loks der Baureihe 171 bespannt, die damals extra für diese Strecke gebaut wurden. Meist fährt eine Lok vorne, hinten eine Schub- bzw. Bremslok. Somit spart man sich auch das Umsetzen in der Spitzkehre Michaelstein.
Diese Kombination wird auch in Zukunft so beibehalten. Doch vorallem aus Kostengründen sollen die betagten 171er abgelöst werden. Nur durch welche Loks? Die 185er schaffen die Steigungen zwar auch, doch es hat sich gezeigt, dass die BR 189 dort deutlich mehr Leistungsreserven besitzt und somit für die Strecke besser geeignet ist. Was dort langfristig fahren wird, steht noch nicht fest, doch die Siemens-Loks haben sehr gute Karten, auch zukünftig dort den Harz erklimmen zu dürfen.


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Während die 189er den ganzen Tag auf der Strecke pendelten, fuhren die 185er nur zweimal von Blankenburg nach Rübeland und zurück.

189 045-8 meistert am Morgen des 15.07.04 die Steigung vor Hüttenrode problemlos.
189 045-8 meistert am Morgen des 15.07.04 die Steigung vor Hüttenrode problemlos.

Der gleiche Zug wenig später in den Straßen von Rübeland.
Der gleiche Zug wenig später in den Straßen von Rübeland.

...und ein Nachschuss.
...und ein Nachschuss.

Der hat sein Ziel erreicht - die Felswerke bei Elbingerode. Dort werden die Wagen beladen und mit schwerer Last geht es wieder bergab.
Der Zug hat sein Ziel erreicht - die Felswerke bei Elbingerode. Dort werden die Wagen beladen und mit schwerer Last geht es wieder bergab.

Ware erfolgreich abgeliefert.
Ware erfolgreich abgeliefert.

Die Konkurrenz auf der Gummibahn ist überall präsent.
Die Konkurrenz auf der Gummibahn ist überall präsent.

Als Lokzug geht es zurück nach Rübeland...
Als Lokzug geht es zurück nach Rübeland...

...dort ist erstmal Pause angesagt.
...dort ist erstmal Pause angesagt.

Inzwischen ist 185 072-6 mit ihrem Zug auch in Rübeland eingetroffen, wird abgekuppelt und rumpelt in den Bahnhof.
Inzwischen ist 185 072-6 mit ihrem Zug auch in Rübeland eingetroffen, wird abgekuppelt und rumpelt in den Bahnhof.

Während 185 152-6 ihn zum Kalkwerk schiebt, gesellt sich 185 072-6 neben die 189er. Ob es das hier jemals wieder geben wird?
Während 185 152-6 ihn zum Kalkwerk schiebt, gesellt sich 185 072-6 neben die 189er. Ob es das hier jemals wieder geben wird?




Nach einer Stärkung finden wir im tiefsten Wald den Bahnhof an der Spitzkehre Michaelstein. Dort wenden gerade 185 072-6 und 185 152-6 mit ihrem Zug.

Kurz darauf geht es auch schon weiter.
Kurz darauf geht es auch schon weiter.

Oberhalb von Kreuztal überquert die Strecke dieses Bauwerk.
Oberhalb von Kreuztal überquert die Strecke dieses Bauwerk.

Am Haltepunkt 'Blankenburg Westend' zeigt sich, dass eine steile Kurve noch lange keine Steilkurve ist.
Am Haltepunkt "Blankenburg Westend" zeigt sich, dass eine steile Kurve noch lange keine Steilkurve ist.
Aber bremsen sollte der werte Herr Lokführer trotzdem.

185 072 auf der Straßen-Bahn in Rübeland.
185 072 auf der Straßen-Bahn in Rübeland.


Am 16.07. war erstmal Pause für die Neubauloks angesagt. Die Ruhe vor dem Sturm?
171 001 und 171 005 hatten jedenfalls vorerst wieder Arbeit.


Am Einsatz der BR 218 an den RegionalBahnen nach Halberstadt wird sich aber bis mindestens Ende 2005 wohl nichts ändern. Hier schiebt 218 103-0 in Rübeland ihre RB nach Halberstadt.

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